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12. Mai- 23. August: Caroline Bachmann- 58 av. J.-C.

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Über acht Leinwände erstreckt sich das Panorama des Juras zwischen Rhein und Rhone. 58. av. J.-C., eine Historienmalerei ohne Menschen. Stellvertretend bezeugen zwölf Feuer die Zivilisation in der weit entfernten Geschichte der Schweiz: Es brennen die Feuer der Römischen Kriege gemäss Julius Caesars De bello gallico. Die Vergangenheit ist Fiktion. Die Malerei entsteht in der Gegenwart und verweist möglicherweise in eine postapokalyptische Zukunft. In der Vergangenheit galten Frauen körperlich als ungeeignet, um die höchste aller Bildgattungen, die Historienmalerei zu beherrschen. Zu wenig wichtig waren sie lange Zeit, um in den Porträtgalerien zu erscheinen. Caroline Bachmanns Bilder stellen sich einer solchen, nicht zuletzt an Geschlechterbilder gebundene, rigide Gattungshierarchie der Malerei entgegen, ohne sie didaktisch zu demontieren. Vielmehr dienen die Kategorien als Leitbilder, als übernommene Ordnungen: Religiöse Bilder, Porträts, Stillleben, Landschaften; eine Klaviatur, die wegführt vom konzeptuellen Bild. Die Einzelausstellung von Caroline Bachmann gibt einen Überblick über ihr jüngstes malerisches Schaffen. Begleitend zur Ausstellung entsteht eine Booklet mit Texten von Didier Semin, Fabrice Stroun und Judith Welter.

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